Wer kennt Kinnie?

17. Februar 2012 von

Wenn Sie intensiv Ihr Smartphone nutzen, sollten Sie diese Marke kennen. Denn erstmals wurde in einer vermarkterübergreifenden Erhebung, der „Kinnie Studie 2011“, die Wirkung einer reinen Mobile-Kampagne gemessen.

Und die Ergebnisse sind sehr positiv.

Im Fazit der Studienzusammenfassung heißt es: „Die Ergebnisse zeigen eindeutig, wo die Reise hingeht: Von den gemessenen essenziellen Werbewirkungsindikatoren kann die Wirkung von Brand Awareness, Ad Awareness und Recognition mit ausreichend Fallzahlen nachgewiesen werden. Insgesamt sind die Indikatoren Recall, Markenimage und auch das Gefallen der Mobile Ads auf einem hohen Niveau. Das Fazit ist somit eindeutig: Mobile Advertising wirkt! Werbung im mobilen Internet steigert die Markenbekanntheit, fällt auf, gefällt und bleibt in den Köpfen der Nutzer hängen.“

Das LEAD-Magazin  fasst die überaus positiven Ergebnisse der Studie so zusammen: „Wer sich alleine auf Mobile verlässt, hat gute Chancen, seine Marketingziele zu erreichen.“

Mobile Devices und Anwendungen boomen, das steht außer Frage. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) meldete Anfang des Jahres, dass 2011 allein in Deutschland 11,8 Millionen Smartphones verkauft wurden – ein Anstieg von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Beinahe die Hälfte aller Handys, die über die Ladentheken gehen, sind Smartphones. Wir sehen zunehmende Reichweiten sowie wachsende Werbemöglichkeiten Dank multifunktionaler Geräte mit großen Screens und schnellen Verbindungen zum Internet. Angesichts dieser Tatsachen erscheint das Ergebnis der Studie schon weitaus weniger spektakulär.

Allerdings hält die Studie keine Antwort auf die Frage parat, ob sich die Erkenntnisse auf andere Branchen übertragen lassen. Erzielen Mobile-Kampagnen für Finanzprodukte ähnlich gute Werte wie die für die maltesische Limonade Kinnie?

Zudem erfasst die Studie nur eine Form mobiler Werbung. Das Instrumentarium des Mobile Marketing ist aber weitaus vielfältiger: Apps, Gaming, Ticketing, Couponing, Location Based Services, crossmediale Ansätze via Bluetooth, QR-Codes und Infrarot bis hin zu Augmented-Reality-Ideen und – nicht zuletzt – das gewaltige Feld der Social Media. Kampagnen funktionieren. Aber es gibt mehr als Kampagnen.

Unser Fazit: Wir freuen uns über den Nachweis der Wirkung mobiler Kampagnen. Im Prinzip gilt für sie also die gleiche Empfehlung wie für Social-Media: „Ob“ ist nicht mehr die Frage, nur noch „Was“. Jetzt heißt es, auf dem Feld mobiler Werbung Erfahrungen zu sammeln und damit die Grundlagen für die Mobile-Strategie der Zukunft zu schaffen. Und daher gehört der letzte Satz, dem wir uns voll und ganz anschließen, den Studienmachern:

„Mobile Advertising wirkt! – Werbung im mobilen Internet steigert die Markenbekanntheit, fällt auf, gefällt und bleibt in den Köpfen der Nutzer hängen.“

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